Prepared for the worst
I've got sunshine in my bag

Diese Nachricht hier wirkt nahezu wie eine Kontaktaufnahme mit dem Jenseits. Uuh. Warum ich nicht gebloggt habe, dürfte aus den vorherigen Beiträgen hervorgehen, nichtsdestotrotz entschuldige ich mich. Auch wenn es sowieso keine ehrliche Reue ist.

"Sag mal, isst Du zu wenig?"


Diese Frage durfte ich mir heute von jener besten Freundin anhören. Guten Gewissens konnte ich verneinen, denn nur in Gegenwart anderer Personen fällt es mir leicht, das Essen zu vermeiden, aber mein Hauptproblem liegt vielmehr beim Fressen - und Auskotzen. Wodurch mein Gewicht seit Ewigkeiten auf... ach nein, Ihr könnt Euch wohl denken, wo es steht. Zumindest wirkte die Annahme triggernd - also werde ich morgen weniger wiegen, drum hatte es was Gutes.
Wie sie überhaupt auf die Idee kam, mal abgesehen von meinem ständigen Magenknurren? Am Montag war ich mit zwei engeren Freundinnen wegen Karneval in Köln, wo wir auch die Schwester einer der beiden antrafen. Später standen wir am Festzug, wo es dann wirklich sehr kalt und nass, nach meinem Empfinden, wurde. Ich wollte das eigentlich ausblenden, aber ich wirkte schon desinteressiert genug und mir wären ohne Scherz vermutlich die Zehen vollkommen durchgeforen, hätte ich sie nicht kümmerlich bewegt. Das war also nicht möglich, was dazu führte, dass mein ganzer Körper vor Kälte zitterte. Mit ansteigender Übelkeit machte ich auch diese aufmerksam - theatralischer dargestellt, als es war - wodurch ich in einem dort stehenden Bus eines Karnevalstreffens gebracht wurde. Wegen der Aussage meiner Freundin musste ich essen und trinken, was sich kurze Zeit später bei McD*nalds fortsetzte - obwohl ich sogar Süßigkeiten und von den anderen gegessen hatte, blieben mir Kommentare und Vermutungen nicht erspart.
Anscheinend war das Thema so erschreckend, dass man es innerhalb der 2 Minuten, die ich in der Schule auf Toilette war, meiner besten Freundin (die Anführungsstriche denkt Ihr Euch einfach immer) übermitteln konnte. Zumindest sprach sie mich direkt darauf an, anstatt mich wochenlang zu observieren, aber gut. Nach einer geschlenderten Runde ums Schulgebäude waren diese unglaublich verheerenden Zweifel durch mich wieder aus dem Weg geräumt - hoffen wir mal, dass sie es den anderen Freundinnen weitergibt, damit die mich damit in Ruhe lassen.

MfG,
~Hypnôse
7.2.08 21:43


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