Prepared for the worst
I hear in my mind - all these words

Auf der grünen Felsenklippe

Ich sah
Die große Freiheit
Sie leuchtete in den Farben des Himmels
Und wie der Regenbogen so erfüllt

Der weiße Schein wischt die Tränen weg
Das Licht am Horizont
Hinter dem sich die Wolken brechen
Und den Wasserfall hinabfallen

Ein Segelboot fährt
Über die blaue See
Führt mich direkt in die Nacht
Und lässt mich Frieden
Wie aus einem Sumpf
Schmecken
(Eben erst geschrieben. Musste sein. Irgendwie scheint ein Teil zu fehlen, aber ich weiß nicht, was für einer, aber gleichzeitig denke ich, dass es so sein muss.)


Entgegen bestimmt so manch einiger Annahmen, ich hätte dieses Blog verlassen, sei weitergezogen, um mich selbst zu finden, kann ich beruhigen: Ich bin noch da, denn für so einen Schritt sähe ich keinen Grund. Um ehrlich zu sein, denke ich nicht, dass es etwas zu finden gäbe. Alles, was ich bin, wenn ich bin, ist hier, direkt dort, wo ich bin. Wenn man sich mit dem Gedanken, dass alle anderen Menschen leere Hüllen - wie man selbst - ist, wird einem das bewusst.
Es ist wie ein Puppenhaus, bei dem das Kind den Figuren Geschichten und Aussagen zudichtet, weil es das so möchte. Es passt. Eigentlich existieren diese Emotionen nicht, aber der kleine Gott möchte es. Deshalb könnte es auch egal sein, ob ich schreibe oder nicht, denn ich bezweifle, dass es Dich gibt, jedenfalls in Deiner Form, mit der Du ein Bewusstsein Deiner selbst behaupten würdest. Du bist meine Puppe.
Geschehen ist nichts, was sicherlich nicht unerheblich für die Abstinenz gewesen ist. Ich habe aber inzwischen das tägliche Ziel, mich mit ihm zu umgeben, auch wenn ich keinen Sinn darin sehe. Letzten Endes würde ich es ausschalten, aber ist es das, was ich will? Es ist viel zu angenehm, ihn zu beobachten, seiner Stimme zu lauschen, sein Sein zu erfahren.
Nach anhaltenden Perioden der Fresserei, sehe ich mich angesichts des Junis (Abibälle, Sommerferien, Abschlussfahrt etc., habe darüber bereits geschrieben) gezwungen, mich der Askese hinzugeben - wobei das angesichts der heute abgehaltenen Schokdiät vielleicht ein Oxymoron ausmacht.
55,6 kg.

MfG,
~Hypnôse
3.6.08 00:37


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